
„Er malt sich jetzt frei“
Beschreibung
"Farbe" ist ein tiefgründiger Song über Trauma, Sucht und innere Zerrissenheit – und den Versuch, sich aus der eigenen Dunkelheit zu befreien. Zwischen Erinnerungen, Schuld und Einsamkeit erzählt der Track von einem Menschen, der an seiner Vergangenheit zerbricht und gleichzeitig nach einem Ausweg sucht. Ein intensiver Song über Mental Health, Selbstverlust und den mutigen Schritt, Schmerz in etwas Neues zu verwandeln. Strich für Strich entsteht dabei Hoffnung – als leiser Weg zurück ins Leben.
Lyrics
Keine Farbe deckt ab was brennt aus vergangener Zeit Bilder an der Wand wie Fenster in die Vergangenheit Er ist daheim ja er ist hier sicher doch er fühlt sich allein Umgeben von Gesichtern doch einsam im Kerzenschein Die Geister aus der Zeit sie lassen ihn nicht los Erinnerungen kleben wie Blut an seinem Schoß Jeder Moment in seinem Kopf als wärs erst gestern passiert Als hätte er sein ganzes Leben auf seine Haut tätowiert Und man sieht es er zerbricht er ist im Rückwärtsgang Es schmeckt nach Schuld auf der Zunge und es brennt bitter im Abgang Alles stottert und er leidet man riecht es an seinem Atem Er kann die Last nicht verstecken der Atem hat ihn verraten Keine Farbe deckt das Leid das er trägt Er dämpft den Schmerz den Schmerz auf seinem Weg Alles dumpf kein Klagen nur Regen im Gesicht Er liegt im Garten ganz still bis der Morgen anbricht Hmmmm Und der Morgen kommt doch er weiß noch nicht wie Auf jeden Schluck folgt ein weiterer eine Pause gibt es nie Sein Leben wie ein Puzzle bei dem ein wichtiges Teil fehlt Er sucht den Schlüssel damit ihn nichts mehr quält Früher waren Drinks für die Freude da Jetzt flieht er vor der Hölle Tag für Tag Wieder voll bis zum Absturz Filmriss Cut Alles auf Repeat Geister bringen ihn aus dem Takt Der Sonnenuntergang dort hinten am letzten Hang Er versinkt im Leid das Lied klingt in ihm wie ein Zwang Du wächst nicht wenn die Haut nicht passt alles verschwommen Manchmal muss man sich klein machen um weiterzukommen Keine Farbe deckt das Leid das er trägt Er dämpft den Schmerz den Schmerz auf seinem Weg Er schluckt er fällt doch er kämpft auch wenn es keiner sieht Die Frage bleibt offen Wer wird verlieren und wer siegt Hmmmm Er hat keine Kraft mehr das Beste zu geben Sein Spiegelbild hasst er mehr Noch mehr als sein Leben Er trägt die Scham wie Steine im Bauch Doch er hat zwei Hände Und einen Pinsel dabei Einen Eimer mit Farbe Er malt sich jetzt frei Hmmmm Mit zitternden Linien Jede Farbe ein Schrei Deckt er ab was er kann Er malt sich jetzt frei
